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Unterrichtsmethode





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Koinè Language Center

In unseren Kursen liegt der Schwerpunkt auf der gesprochenen Sprache. Ohne die Vermittlung von Grammatikregeln zu vernachlässigen, sehen wir Sprache von ihrer funktionalen Seite her, als Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.
Deshalb ist auch unser Unterrichtsstil kommunikativ: wir fördern und unterstützen dabei, sich in Italienisch zu verständigen, sich besser mitzuteilen und mehr zu verstehen. Diese didaktische Methode haben wir in den zwanzig Jahren seit Bestehen von Koinè mit großer Sorgfalt entwickelt und erprobt.
Im März 2002 wurde Koinè vom Italienischen Kultusministerium staatlich anerkannt. Koinè ist Mitglied von Asils, Associazione delle Scuole d’Italiano come Lingua Straniera.
 



 

Lehrplan und Lehrmethoden sind vom Didaktik-Team des Centro Koinè entwickelt und erprobt worden. Das Ergebnis sind eigene Unterrichtsmaterialien (Texte und audiovisuelles Material), aber auch Aus- und Fortbildungskurse, an denen nicht nur regelmäßig die Lehrerinnen und Lehrer von Koinè teilnehmen, sondern auch Externe.
DAS UNTERRICHTSPROGRAMM: Unsere Kurse folgen einem kommunikationsorientierten Konzept. Die Lehrinhalte orientieren sich deshalb an den sprachlichen Anforderungen, die sich aus Alltagssituationen und persönlichen Kontakten ergeben, und berücksichtigen typische Aspekte des soziokulturellen Lebens in Italien.
Ü ber lange Zeit ist ein Weg des Fremdsprachenerwerbs entwickelt und erprobt worden, der von den ersten Unterrichtsstunden an gezielt und methodisch folgerichtig die sprachlichen Kompetenzen vermittelt, die ein Teilnehmer braucht, um sich selbständig in der italienischen Umgebung bewegen zu können.
DIE UNTERRICHTSMETHODE: Dem Lehrplan entspricht eine Unterrichtsform, die zwar verschiedene didaktische Ansätze berücksichtigt, schwerpunktmäßig aber so charakterisiert werden kann: aktiv, induktiv, kreativ. Dieser Unterrichtsstil will zu aktiver Teilnahme und selbstgesteuertem Lernen anregen. Studentinnen und Studenten sind die Protagonisten im Lernprozess, während der Lehrer eine animierende und unterstützende Rolle in der Kommunikation hat. Entsprechend neueren fachwissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen wird im Unterricht neben der bewussten Lern- und Merkfähigkeit auch die unbewusste Aufnahmefähigkeit angesprochen, die eine elementare Funktion beim Fremdsprachenerwerb hat.
Ziel ist die Vermittlung konkreter Sprachkompetenzen, in erster Linie Sprechen und Verstehen und weiterhin, insbesondere in den höheren Kursstufen, Lesen und Schreiben, wobei darauf geachtet wird, theoretische Kenntnisse mit tatsächlicher Kommunikationsfähigkeit zu verbinden.
Der erste Kurstag beginnt mit einem Einstufungstest, nach dem dann Klassen mit einheitlichem Niveau gebildet werden.
Es gibt fünf Kursstufen, drei im Grundzyklus, zwei im Vertiefungszyklus. Die Lernziele jeder Kursstufe sind in jeweils einem Monat zu erreichen, so dass für den gesamten Zyklus 5 Monate zu veranschlagen sind.


 

DER GRUNDZYKLUS – In drei Stufen wird die "Kontaktschwelle" erreicht, d.h. gemäß der Definition des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens“ jenes Niveau kommunikativer Kompetenz, das es ermöglicht, sich in italienischer Sprache mitzuteilen und sie zu verstehen. Im gesamten Grundzyklus wird das Schwergewicht auf die gesprochene Sprache gelegt.
ANFÄNGERSTUFE – Sie vermittelt die Grundvoraussetzungen, um sich in Alltagssituationen zurechtzufinden, Aussagen, Fragen und Antworten zu formulieren und zu verstehen, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen, und einfache Informationen auszutauschen.
MITTELSTUFE – Sie vermittelt die Voraussetzungen, um komplexere Situationen zu bewältigen, den eigenen Standpunkt zu vertreten und in zufriedenstellender Weise etwas zu erklären, darzustellen oder zu erzählen.
FORTGESCHRITTENENSTUFE – Sie führt zur Erreichung der "Kontaktschwelle", d.h. zu den Sprachkenntnissen und der kommunikativen Kompetenz, die erforderlich sind, um sich in der Realität des Landes und im Kontakt mit Muttersprachlern sicher bewegen zu können.
DER VERTIEFUNGSZYKLUS – In zwei Stufen werden die bereits erworbenen Sprachkenntnisse, die grammatische Korrektheit und die Beherrschung der Variationsmöglichkeiten in gesprochener und geschriebener Sprache systematisiert und vertieft.

1. Oberstufe – Formenbildung und Satzbau Teil 1. Analyse und Training von Ausdrucksvarianten und Sprachebenen in der gesprochenen Sprache.
2. Oberstufe – Formenbildung und Satzbau Teil 2. Analyse und Training von Ausdrucksvarianten und Sprachebenen in der geschriebenen Sprache. Hinweise auf Unterschiede in den italienischen Dialekten.